Apples Only

Apple, Mac und iPhones

XMas Countdown

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Spannung in fünf Akten: Großer iSzene Test „iPhone gegen HTC 7 Mozart“

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Kaum ein Wettkampf hat die Computerwelt in den letzten Jahren mehr beschäftigt, als der zwischen Microsoft und Apple. Obwohl mit Microsoft der Sieger dieses Wettkampf schon klar festzustehen schien, konnte Apple in den letzten Jahren doch noch enorm an Boden gut machen und holt den Rückstand auf den Marktführer wie in Siebenmeilenstiefeln auf .

Auf dem Smartphone-Markt sind die Vorzeichen dagegen genau umgekehrt. Während Apple mit seinem iOS und dem iPhone von Rekord zu Rekord eilt, ist der Konkurrent aus Redmond weit hinter seinen Zielen zurückgeblieben und spielt im Handybereich eigentlich keine Rolle. Dies soll sich nun ändern. Mit seinem kürzlich veröffentlichten „Windows Phone 7“ bläst Microsoft nun zum Angriff auf Apple.

Ob und womit ihnen das gelingen kann, wollen wir in unserem Test „iPhone gegen HTC 7 Mozart“ herausfinden, den wir während der nächsten vier Wochen durchführen werden. Das Gerät dazu wird uns von der Telekom zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle noch mal bedanken möchte.

Die Tests werden in den nächsten Wochen in unserem Portal zu verfolgen sein und vermutlich in die Bereiche

  1. Hardware
  2. Betriebssystem
  3. Kamera
  4. Apps
  5. verschiedene Alltagstests
  6. abschließendes Fazit


aufgeteilt sein. Eure Fragen und Anregungen dazu sind ausdrücklich erwünscht!

Da das „HTC 7 Mozart“ als iPhone- Konkurrent angetreten ist, werden wir es auch, wann immer möglich, der aktuellsten iPhone- Version gegenüber stellen.
Der Bereich Hardware, mit dem wir heute starten, ist vermutlich der am leichtesten in einen Vergleich zu packende.

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Teil 1: HARDWARE

Packen ist da auch ein guter Anfang, mit dem ich unsere PortalNews-Serie starten lassen möchte. Nachdem ich das HTC 7 aus der hübschen Verpackung befreit hatte, kam schon der erste Schreck - die SIM-Karte des iPhone 4 passt, wie eigentlich zu erwarten, nicht in den SIM-Schacht des HTC’s. Zum Glück hat die Telekom hier schnell reagiert und mir eine passende Muti-SIM zugeschickt.
Einen Versuch, das Gerät mit einer PrePaid-SIM zu betreiben, habe ich auf Grund der Warnung „...ist im Betrieb immer mit dem Internet verbunden und synchronisiert sich automatisch mit den genutzten Internetdiensten“, welcher groß auf der Verpackung prangt, schnell wieder verworfen.

In der Verpackung befindet sich neben dem Telefon das Synchronisierungskabel, welches sich durch den mitgelieferten Stecker zum Ladekabel verwandelt. Die Kopfhörer mit Kabelsteuerung kommen mit einem Stoffüberzug und einer Klammer, um das Kabel an der Kleidung befestigen zu können. Zusätzlich zu der Kurzanleitung gibt es noch eine CD, welche eine ausführlichere Bedienungsanleitung enthält.

Das Gerät an sich ist sehr robust verarbeitet, es steckt in einer Aluminiumhülle, die zusätzlich mit Gummi durchsetzt ist. Dadurch liegt das Gerät sehr bequem in der Hand, in etwa vergleichbar mit einem iPhone mit Bumper. Durch das Design der Rückseite ist es aber für Linkshänder deutlich unangenehmer zu handhaben, da diese eher Kontakt zur Aluminiumfläche als zum gummierten Teil des Gehäuses bekommen.

Anders als beim iPhone gibt es hier keinen mechanischen Homebutton, dafür einen extra-Knopf für die Kamerabedienung, welcher zum Start des Kamera-Apps und als Auslöser dient. Eine Frontkamera gibt es nicht.

Auffällig ist auch der fehlende Dock-Anschluss, welcher Hardwareherstellern vermutlich das Leben schwer machen könnte. Eine Stereoanlage, eine Autohalterung oder ein Ladedock, welches für das HTC 7 optimiert ist, lässt sich somit sicher deutlich schwieriger konzipieren. Zum Laden oder Synchronisieren wird ein Mikro-USB-Anschluss an der Seite des Geräts verwendet. Unter dem Gehäuse verfügt das Mozart übrigens über einen Wechselakku, der sich leicht austauschen lässt.


[Bild: hves5tcpgam4dxt3si8.jpg]


Was sich sonst noch im inneren des Geräts befindet, habe ich zur besseren Übersicht in Tabellenform angeordnet und zum Vergleich die entsprechenden Daten des iPhone 4 daneben gesetzt.


HTC 7 Mozart
  • Prozessor: 1 GHz
  • RAM: 512MB 576MB
  • Kapazität: 8/16 GB
  • Abmessung H/B/T: 119/60,2/11,9mm
  • Gewicht: 130g
  • Display: 9,4 cm (3,7 Zoll) Touchscreen mit 480 x 800 Pixeln
  • Kamera: 8 Megapixel, Autofokus, Xenonblitz, 720p HD- Video
  • Akku/Sprechdauer: 5 Stunden

    iPhone 4
  • Prozessor: 1 GHz
  • RAM: 512 MB
  • Kapazität: 16/32 GB
  • Abmessung H/B/T: 115,5/58,6/9,3mm
  • Gewicht: 135g
  • Display: 8,89 cm (3,5 Zoll) Touchscreen mit 960 x 640 Pixeln
  • Kamera: 5 Megapixel, Autofokus, LED-Blitz, 720p HD-Video
  • Akku/Sprechdauer:7 Stunden


Die Ähnlichkeit in der Ausstattung lässt schon mal auf einen Vergleich auf Augenhöhe hoffen. Der gravierendste Unterschied liegt hier bei der Kamera, welche beim HTC zumindest nach Megapixeln wesentlich besser zu sein scheint (auf einen direkten Vergleich der Kameras müsst ihr euch noch bis zur dritten Ausgabe unseres Vergleichs gedulden) und beim Display, wo das iPhone 4 wieder an Boden gut machen kann.

Nach dem Auspacken werde ich mich nun an einen ausgiebigen Test des „Windows Phone 7“-Systems machen, in welches ich nebenbei schon einwenig hineinschnüffeln konnte. Hierbei habe ich schon einige Funktionen entdecken können, die dem iOS um einiges voraus sind – und andere , die hingegen komplett den Dienst verweigern.
Vor welche Hürden mich die Synchronisierung der Kontakte stellt und wie gut sich das Microsoft-Gerät mit einem Mac verträgt, erfahrt ihr dann am Montag in unserer Schwerpunktausgabe, die sich komplett um das Betriebssystem des HTC 7 dreht.

Solltet ihr schon Fragen, Anregungen oder eigene Schwerpunkte haben, die unbedingt getestet werden sollen, könnt ihr euch gerne an das Team oder mich wenden, oder sie einfach hier in diesem Thread stellen.





Teil 2


Nachdem wir im ersten Teil unseres Reviews auf die Hardware des HTC 7 Mozart eingegangen sind, geht es heute um den Teil, auf den die meisten von euch sicher am gespanntesten sind: Der Test von Microsofts neuem Betriebssystem „Windows Phone 7“. Das Betriebssystem ist eine komplette Neuentwicklung und ein großer Sprung in Richtung Android und Apples iOS. Viele Schwächen erinnern auch stark an den Start der beiden Betriebsysteme, gerade an den von Apple, an den sich sicher noch viele User erinnern können. So fehlt dem „Windows Phone 7“ sowohl das Multitasking als auch Copy and Paste, die ja beim iOS auch erst mit Version 3 bzw. 4 nachgereicht wurden. Dass der Flashplayer fehlt, kann man als iPhone-Nutzer nicht als Mangel ansehen, wohl aber, dass man ebenfalls auf HTML5 verzichten muss. Dazu aber mehr im Laufe des Testberichts, mit dem ich nun beginnen möchte.

Teil 2: Das Betriebssystem

Das Einrichten des Geräts läuft recht simpel ab und erfordert keine großen Vorkenntnisse, ganz so, wie man es auch vom „großen Bruder“ Windows 7 gewohnt ist. Zur Auswahl steht ein automatisches Setup („empfohlener Weg“) oder ein „benutzerdefinierter Weg “. Die Auswahl, Benutzerdaten zur Verbesserung des Geräts an Microsoft zu senden, lässt sich allerdings nur bei Letzterem abschalten. Ebenso kann man hier die mobile Datenverbindung schon während der Installation deaktivieren, ein nicht nur für PrePaid-Kunden wichtiger Menüpunkt, auf den iPhone-Nutzer drei Jahre warten mussten. Zu Abschluss kann man seine „Windows Live-ID“ angeben, über die dann gleich das Adressbuch, der Kalender und das Mail-Postfach abgefragt werden - so ist das Gerät sofort nach dem Einrichten vollständig nutzbar. Ein riesiger Pluspunkt für alle Nutzer des kostenlosen Windows Live, doch alle anderen Anbieter kommen hier leider nicht so gut weg, was gerade bei Mac-Usern für Frust sorgen wird.

Da Apples MobileMe leider, bis auf die Abfrage des Mail-Postfachs (und diese nur per Intervall-Abfrage, also ohne Pushmail), überhaupt nicht unterstützt wird und Windows Live auf dem Mac nicht zur Verfügung steht, ist das Übertragen der Termine und Kontakte aus dem Mac-Adressbuch/iCal leider nicht möglich. Das Einlesen der SIM-Karte, um zumindest eine handvoll Telefonnummern auf das Gerät importieren zu können, fällt für Nutzer/Umsteiger vom iPhone 4 ja ebenfalls flach.
So ist man als Mac-Nutzer zum Wechsel zu anderen Exchange-Anbietern (z.B. GoogleMail) oder kostenpflichtigen Diensten von T-Mobile gezwungen. Ein Punkt, der bei mir zumindest in den ersten Tagen für viel Frust gesorgt hat.

Ebenso frustrierend ist der Umstand, dass Mac-Besitzer auch sonst ziemlich ausgeschlossen sind. Ebenso wie Apple seine Geräte an iTunes knebelt, sind Geräte mit „Windows Phone 7“ an Microsofts „Zune“ gebunden, ohne das nicht mal die Übertragung von Bildern auf den Rechner möglich ist. Um so ärgerlicher, dass es derzeit weder „Zune“ noch irgendein anderes Tool gibt, das die vollständige Nutzung des HTC 7 unter Mac OSX ermöglicht. Zwar ist derzeit die Beta-Version eines „Windows Phone 7 Connector“ im Umlauf, der aber noch mitten in den Kinderschuhen steckt. Mir ist es trotz unzähliger Versuche noch immer nicht gelungen, mit diesem Programm die Bilder/Videos vom Gerät auf den Rechner zu übertragen und da es auch nicht als Kamera erkannt wird, steht auch kein anderer Weg zur Verfügung. Falls ich diese Option übersehen haben sollte, wäre ich für Hinweise eingeübterer Nutzer dankbar.
Der „Marketplace“ steht hier auch nicht zur Verfügung, der Download von Programmen, Filmen uns Musik ist für Mac-User also nur direkt über das Telefon möglich.
Die Synch von Musik und Fotos vom Mac auf das HTC läuft dagegen recht gut, hier hat der „Connector“ auch alle Möglichkeiten (übertragen von Orten, Gesichert ect) 1:1 von iTunes kopiert. Die DMR-geschütze Musik aus Apples Musik-Store lässt sich allerdings nicht aufs Gerät ziehen, was aber eher mit Apples Lizenzen als dem HTC 7 zu tun haben sollte.

So viel zur (eher nicht vorhandenen) Kompatibilität zu Apples OSX, für den Rest des Tests werde ich nun also auf das glücklicherweise vorhandenen Windows 7 ausweichen müssen. Schade, dass Microsoft sich hier einer schnell wachsenden Benutzergruppe gänzlich verschließt, es bleibt zu hoffen, dass baldige Updates hier eine deutliche Verbesserung bringen.

Nach dem Einrichten landet man direkt auf dem Homescreen des HTC 7, der sicher die interessanteste Neuerung von Windows Phone 7 darstellt.
Sehr ungewohnt und anfangs für viel Verwirrung sorgend: Die Statusbar, die den Empfang anzeigt, fehlt völlig und erscheint (wenn auch nur kurzzeitig) erst nach einem Klick an den oberen Bildschirmrand. Auf eine Anzeige für Ortungsdienste und Bluetooth-Verbindungen wurde vollständig verzichtet. Auch über den Ladezustand bleibt man dadurch die meiste Zeit im Ungewissen, erst 30 Minuten bevor der Akku vollständig den Dienst versagt, wird eine Warnung ausgegeben. In vielen Applikationen kann die Statusbar aber auch trotz Klick auf die Statusbar nicht eingeblendet werden, ein Manko, das auch vom iPhone bekannt sein dürfte.


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Anders als beim iPhone gibt es auf dem Homescreen keine Icons, sondern sogenannte Kacheln, die oftmals sogar animiert sind. Das ist nicht nur eine lustige Spielerei, sondern hat auch durchaus praktischen Nutzen.


So werden auf der Kachel des Kalenders die aktuellen Termine eingeblendet, was ein Starten der Kalender-App oftmals überflüssig macht. Gerade beim Kalender ist dies ein sehr tolles Feature, dessen Fehlen mir auf „Geschäftshandys“ wie dem iPhone sauer aufstößt.





Auch eingegangene Anrufe, SMS und Mails werden auf den jeweiligen Kacheln dargestellt, diese werden allerdings, ähnlich wie beim iOS, lediglich mit einer Ziffer angezeigt. Das Prinzip ist allerdings noch nicht ganz so ausgereift, was sich bei der Mail-App deutlich zeigt. So wird beim öffnen des Mailprogramms der Zähler „genullt“, egal ob eine Mail gelesen wurde oder nicht. Dadurch kann es passieren, dass nach dem Verlassen des Mailprogramms das Postfach zwar voll mit unbearbeiteten Nachrichten ist, die Kachel aber unbeirrt Null Eingänge anzeigt.


Die Veränderungen in den Mail-, Kalender-, SMS- und Anruf-Kacheln werden auch direkt im Lockscreen, letztere sogar durch eine LED an der Vorderseite des Geräts, angezeigt. Ein weiteres Feature, dass sich positiv vom iOS abhebt.


Kontakte lassen sich aus dem Adressbuch direkt auf den Homescreen ziehen, auf dem sie dann mit einer eigenen Kachel als Schnellstart-Icon erreichbar sind. Durch die Einbindung von „Facebook“ oder auch „Windows Live“, welche direkt ins Betriebssystem integriert sind, sieht man hier z.B. auch auf den ersten Blick den aktuellen Status oder das zuletzt hochgeladene Foto dieser Kontakte, die sich zusammen mit deren Benutzerbild auf der Kachel abwechseln. Die Kontaktbilder und alle anderen Daten dieser „Social Networks“ werden auf Wunsch auch direkt in das Adressbuch importiert, das unter „Windows Phone 7“ gleichzeitig als Facebook-Klient fungiert, Neuigkeiten auf der eigenen Pinnwand anzeigt sowie eigene Statusmeldungen ermöglicht. Das Hochladen von Bildern oder die Nutzung von „Orte“ ist hier leider noch nicht möglich und erfordert die (im Marketplace verfügbare) Facebook-App den Umweg über die Bilder-Applikation.

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Auch in die Bilder-Applikation ist in dieses Netzwerk eingebunden und zeigt neben den mit dem Telefon aufgenommenen Fotos und Videos auch die eigenen, in „Facebook“ und „Windows Live“ hinterlegten Aufnahmen, und bietet im Reiter „Neuigkeiten“ eine Übersicht der Bilder und Videos, die durch die eigenen Freunde in einem dieser Dienste „veröffentlicht“ wurden. Kurzum, WP7 ist ein Paradies für Fans von „Facebook“ und Nutzer der „Windows Live“ Dienste, die durch „SkyDrive“ noch um eine weitere Funktion erweitert werden. Dazu aber später mehr.

[Bild: x0pe5kg5n10lthdv4goq.jpg][Bild: 3tq8hv8lclk4rzc2y38e.jpg]

Neben dem Homescreen gelangt man über einen Fingerwisch auf die „zweite Seite“ des der Benutzeroberfläche, die als Sammlung aller installierten Programme daher kommt. Alle hier aufgelisteten Programme kann man dann als Kachel auf die Startseite ziehen.
Während der Homescreen aufgeräumt auftritt, werden auf der zweiten Seite alle installierten Programme lieblos und nach Namen sortiert untereinander angeordnet. Was zum Anfangs wenig stören mag, führt jedoch spätestens nach der Installation mehrerer Anwendungen zu einem heillosen Durcheinander. Anders als beim iOS können diese Programme nämlich nicht umsortiert oder frei angeordnet werden, auch eine Ordnerfunktion, die ein wenig System in diese Übersicht bringen könnte, steht nicht zur Verfügung. Auch eine Suchfunktion für installierte Programme fehlt unverständlicher Weise völlig.

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So bleibt nur die Option, häufiger benutzte Programme auf die erste Seite zu ziehen, die dadurch zwangsläufig ebenso unübersichtlich wird.
Dadurch, dass immer nur maximal zwei Kacheln nebeneinander und vier untereinander passen, wird auch auf der Startseite die Suche nach den benötigten Programmen schnell zur Scroll-Orgie. Unverständlich, dass Microsoft den Spaß an diesem gut gedachten Ansatz durch solche Patzer unnötig versaut. Auf eine schnelle Einbindung einer Suchfunktion, die auch das Gerät durchsucht, oder eine Möglichkeit, die Programme zu sortieren, bleibt hier zu hoffen.

Dass es auch anders geht, zeigt sich bei der Installation von Spielen. Diese werden nicht in den installierten Programmen, sondern in der „XBOX LIVE“-Applikation abgelegt. Sie dient als „Game Center“, aus dem heraus Spiele gestartet und gekauft und auch Spieleinladungen verschickt und angenommen werden können.
Positiv: Sehr viele Spiele lassen sich vor dem Kauf testen, was außerdem wesentlich komfortabler abläuft als im „App Store“. So bieten die Spiele über einen „Testen“-Button, der direkt in der Programmbeschreibung eingebunden ist, den Download der Probeversionen an. Wenn ein Programm gefällt, kann aus diesen Testversionen heraus auch gleich die Vollversionen gekauft werden. Hier lässt Microsoft den „App Store“ recht angestaubt dastehen und zeigt mit „XBOX LIVE“ wie ein richtiges „Game Center“ auszusehen hat. Bei der Einbindung der Spiele ist WP7 dem iOS hier weit überlegen und profitiert stark von Microsofts langjähriger Erfahrung im Konsolen-Bereich.

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Im E-Mail und Kalenderbereich muss Microsoft dagegen nochmal Hand anlegen. So gibt es kurioserweise keine Mail-Applikation, von der aus alle Accounts abgefragt werden, sondern für jeden Account eine extra Kachel. Ein Punkt, der der sowieso schon mangelnden Übersichtlichkeit des Homescreens nicht unbedingt zuträglich ist.

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Der Kalender hingegen vereint zwar alle Accounts in einem Programm, ist dafür jedoch recht unübersichtlich aufgebaut. In der Monatsansicht ist teilweise kaum zu erkennen, an welchem Tag ein Termin ansteht.
Auch wenn man in die Tagesansicht wechselt, muss man sich erst unnötig nach unten scrollen, da diese Auflistung stundenweise angeordnet ist. Um von einem Tag zum nächsten zu kommen, kann man auch nicht einfach per Klick auf den gewünschten Tag wechseln, sondern muss sich stundenweise durch die davor liegenden Tage wischen oder einen Umweg über die Monatsansicht gehen. Die beste Option ist hier die Agenda-Ansicht, welche alle Termine (auch die vergangenen) untereinander auflistet.
Eine Wochenansicht fehlt leider ebenso wie eine Suchfunktion, von Übersicht kann hier also keine Rede sein.

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Zur Übersicht über die Umgebung wird dem „Windows Phone 7“-Nutzer die Karten-Applikation an die Hand gegeben, die, anders als die Karten-App des iPhones, auf Microsofts eigenen Bing-Dienst setzt. Wie beim iOS werden auch hier die benötigten Karten aus dem Netz geladen. Bei der Ortung und der Routenplanung unterscheiden sich beide Programme nur recht wenig. Hier zeigt Bing, dass es sich hinter dem übermächtig wirkenden Google Maps nicht zu verstecken braucht.
Ein dickes Minus und für eine solche Funktion eigentlich völlig unverständlich, ist die fehlende Suchfunktion für Punkte in der Umgebung. So kann man sich über die Karten-App zwar Straßen, aber keine Kinos, Restaurants oder ähnliche lokale POI’s anzeigen lassen.

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Dies wird aber durch die mitgelieferte Navigationssoftware von „Navigon Select“ aber mehr als wettgemacht. Die vom iPhone bekannte App ist hier gleich vorinstalliert und gewohnt übersichtlich. Auf die Punkte „nach Hause“, „letzte Ziele“, die Navigation zu Kontakten oder auf „In-App-Käufe“ muss hier aber noch verzichtet werden, viel mehr als die bloße Navigation ist noch nicht möglich, bei der auch auf das Abspielen von Musik verzichtet werden muss. Auch hier wieder ein unnötiges Manko: Im Querformat wurde auf das Vollbild verzichtet, statt dessen zieht sich ein 1cm breiter Rand um das komplette Navigationsfenster, das dadurch auf Streichholzschachtel-Größe schrumpft.

Wenig überzeugend ist der Auftritt des Internet-Explorers. Während das iPhone mit Safari die Seite des „SPIEGEL“ in 10 Sekunden geladen hat, dauert es auf dem HTC 7 satte 20 Sekunden, um den Seitenaufbau abzuschließen. Der Aufruf von iSzene.com war nach 36 Sekunden vollzogen, während Safari schon nach 19 Sekunden am Ziel war. Interessant: Die Seite von Apple.com lässt sich über „Windows Phone 7“ gar nicht erreichen, hier wird lediglich ein schwarzer Bildschirm eingeblendet. Im Acid-3-Test schafft der mobile Internet Explorer gerade mal zwölf von 100 Punkten.
In den Einstellungen des Browsers kann man zwischen Desktopversion und Handyversion wählen, was bei meinen Tests aber keinen Unterschied gebracht hat. Die Seite des „SPIEGEL“, die beim Aufruf via Handy automatisch in die mobile Variante wechseln müsste, ignorierte die Handyversion komplett, auch andere Seiten ließen sich davon nicht beeindrucken.
Anders als die ersten Versionen des Safari-Browsers, kann der Internet Explorer die aufgerufenen Seiten gleich im Hintergrund öffnen, maximal 6 Tabs können so zeitgleich geöffnet sein.
Zusätzlich zur fehlenden HTML 5-Unterstützung gibt es aber auch hier wieder Mängel, die sich leicht hätten vermeiden lassen. Zum Beispiel ist im Querformat weder die Eingabe von Internetseiten noch der Aufruf von Lesezeichen möglich. Letztere können übrigens nur alphabetisch abgelegt werden, die Möglichkeit zu eigenen Rubriken und zur Synchronisation fehlt komplett. So geht die Übersicht bereits nach mehreren angelegten Lesezeichen völlig verloren.

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Besser schneidet da das mitgelieferte „ Microsoft Office“ ab, das neben der Lesefunktion für Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien sogar eine Bearbeitungsfunktion bietet. Einen nicht unerheblichen Teil dieses Reviews konnte ich dadurch „bequem“ von unterwegs aus schreiben und kabellos zu Windows Live synchronisieren, wo ich die Bearbeitung dann mit dem Rechner nahtlos fortsetzen konnte. Anders als bei der Konkurrenz stehen diese Funktionen völlig kostenlos und sehr gut ins Betriebssystem integriert (per Mail empfangene Office-Dateien lassen sich direkt öffnen, bearbeiten und erneut versenden) zur Verfügung und verwandeln das HTC 7 somit zu einem Büro in Taschenform.

Generell kann „Windows Phone 7“ durch seine gute Internetanbindung der Windows-Dienste überzeugen. Den „Windows Live“-Nutzern wird mit Skydrive ein 25 GB großer Cloud-Speicher zur Verfügung gestellt, auf dem nicht nur die Dokumente, sondern auch die aufgenommenen Bilder synchronisiert werden können, letztere auf Wunsch sogar automatisch direkt nach der Aufnahme. Videos können allerdings nicht hochgeladen werden.
Auf dem Rechner bekommt man im Homebereich vom Windows Live gleich einen Überblick über seine gespeicherten Fotos, Kontakte, Kalender und Notizen und kann diese auch direkt online bearbeiten. Sogar einige rundenbasierte Spiele können von hieraus direkt über den PC weiter gespielt werden. Selbst eine Handy-Suche steht hier zur Verfügung, mit der man sein Telefon im Verlustfall anrufen, sperren, löschen oder auf einer Karte anzeigen lassen kann.
Und das Beste: Alle diese Funktionen stehen allen Nutzern kostenlos zur Verfügung. Hier kann WP 7 sich wieder deutlich von allen anderen Anbietern abheben und gerade die Nutzer von MobileMe neidisch machen, die für eine abgespeckte Version dieser Dienste auch noch zur Kasse gebeten werden. Allerdings besteht für letztere Hoffnung, dass im Angesicht solcher Konkurrenzangebote auch Apple bald mit einer kostenlosen Variante aufwarten könnte.

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Im Großen und Ganzen bin ich vom „Windows Phone 7“ hin und her gerissen.
Der positive Eindruck wird immer wieder durch unnötige Mängel geschmälert, Wozu verfügt das Gerät zum Beispiel über einen eigenen Such-Button, wenn man damit weder das Gerät, noch die Termine oder die Kartenapp durchsuchen kann? Dass sich Programme und Lesezeichen nur alphabetisch anordnen lassen, ist ebenso unverständlich und lässt die Bedienoberfläche des OS sehr schnell unübersichtlich werden. Dies lässt sich aber sicher in einem der zukünftigen Firmwareupdates beheben, mit denen übrigens irgendwann auch das fehlende Copy & Paste sowie die Flash-Unterstützung nachgereicht werden sollen.
Mit diesen werden hoffentlich auch die häufig aufpoppenden Fehlermeldungen gemindert, die den User in ihrem Erscheinungsbild ( „Es ist ein Fehler [cs004567] aufgetreten“) recht hilflos zurücklassen und doch stark an die Windows-PC-Betriebssysteme erinnern. Selbst Programme aus dem „Marketplace“, auf den ich in der 4. Ausgabe unseres Vergleichstests eingehen werde, können das Gerät reproduzierbar zum Komplettabsturz bringen und sogar eine Wiederherstellung über den Rechner nötig machen. Gerade unterwegs ein Ärgernis, das bei Geräten mit einer App Store-Zulassungskontrolle eigentlich nicht auftreten darf bzw. zumindest schnell beseitigt werden sollte.

Das OS bietet aber auch eine Vielzahl von tollen Funktionen, die ich beim iPhone vermisse. Die Einbindung in die sozialen Netzwerke ist sehr gut gelungen und zieht sich konsequent durch alle Dienste. Die animierten Kacheln sind eine Augenweide, „XBOX Live“, „Office“ und nicht zuletzt „Windows Live“ mit „Skydrive“ setzen in ihren Nischen die Latte so hoch, dass sie Android und iOS zumindest in naher Zukunft wohl nicht reißen werden.

Für Neueinsteiger auf dem Smartphone-Markt ist das Betriebssystem sicher eine Alternative und eine Ergänzung zu den Geräten von Google und Apple. Leider hat Microsoft verpasst, sich deutlich von der Konkurrenz abzuheben und bietet für Besitzer von Android- oder iOS-Geräten keinen zwingenden Grund zum Umstieg.



Den Test des Marketplace und der "Zune"-Applikation habe ich bewusst ausgespart und werde diesen der Ausgabe 4 unseres Reviews nachholen, in dem es um die Apps des "Windows Phone 7" geht.

In der nächsten Ausgabe vergleichen wir die Foto-und Videofunktion der beiden Geräte. Dies wird nicht nur auf Grund der höheren Megapixel-Zahl des HTC 7 interessant, ich bin gespannt, ob das Mozart seinen Trumpf als Fotohandy ausspielen kann.





Teil 3


Teil 3: Die Kamera

Die Hardware lässt hier zumindest einiges erwarten. Ausgestattet mit 8 Megapixeln, Autofokus, Xenon-Blitz und HD-720p-Videoaufnahmen ist das HTC 7 dem iPhone 4 schon deutlich überlegen. Wie alle anderen Windows 7 Telefone verfügt auch das Mozart über einen eigenen Hardwarebutton, welcher als Auslöser dient und über den sich die Kamera sogar aus dem Lockscreen heraus starten lässt. Somit ist eine schnelle Einsatzbereitschaft garantiert. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung: Das Handy kann während des Fotografierens mit beiden Händen gehalten und Verwackler dadurch vermieden werden.
Während man beim iPhone lediglich den Fokus und den Blitz verstellen kann, verfügt das HTC 7 über viele verschiedene Einstellungsmodi, in denen von „Sport“ über „Kerzenlicht“ und „Macro“ alles vertreten ist, was man auch von der Digitalkamera her kennt. Auf Wunsch kann man auch schon während der Aufnahme aus verschiedenen Effekten („Negativ“, „Sepia“ ect.) wählen oder die Auflösung, den Messmodus oder die Flimmer-Anpassung verändern.
Sämtliche Einstellungen stehen auch für die 720p (1280x720 Pixel) Videokamera zur Verfügung, welche mit bei 24 Bildern pro Sekunde aufnimmt. Über eine Frontkamera verfügt das Gerät nicht.

Von den nackten Zahlen her sollte das HTC 7 Mozart in der Lage sein, bei Foto und Videoaufnahmen dem iPhone 4 den Rang abzulaufen. Ob dies auch in der Praxis der Fall ist, habe ich auf einer Fototour rund um den Potsdamer Platz in Berlin ermittelt.
Alle Bilder wurden unter denselben Voraussetzungen und teilweise schwierigen Lichtverhältnissen fotografiert. Eventuelle Verwackler sind nicht beabsichtigt, sondern dem jeweiligen Aufnahmemodus zuzurechnen. Um den Vergleich zu erleichtern hat Saldari sich die Arbeit gemacht, die Bilder anzupassen und nebeneinander zu setzen. Auch an dieser Stelle noch mal vielen Dank dafür.

Auf der linken Seite seht ihr jeweils die Aufnahmen des HTC 7, rechts die des iPhone 4, alle Bilder wurden im Automatik-Modus aufgenommen. Unter http://gallery.me.com/falkomd/100039 könnt ihr euch die Bilder in Originalgröße anschauen.

[Bild: qs8o4sprtzx2xh7q7rsm.jpg] [Bild: 4vm5dpx1b1rew0sodz8b.jpg]
[Bild: zjpgtsif6txqhhm4msx9.jpg] [Bild: u3mv960rr2gxms1cgt99.jpg]
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Während die Bilder des iPhone 4 teilweise etwas überfärbt wirken, fehlt es denen des Mozart eindeutig an Kontrast. Die Fotos sind insgesamt recht blass, was sich gerade bei den Nachtaufnahmen stark bemerkbar macht. Bei diesen ist auch das starke Bildrauschen störend, ebenso die lange Auslösezeit, die scharfe Aufnahmen in der Dämmerung nur schwer möglich macht. Da kann auch der separate Auslöse-Button nichts mehr reißen.
Ein weiterer Punkt für das iPhone wird durch den manuellen Fokus erzielt, mit dem sich die Linse durch einen Fingertipp blitzschnell auf die wichtigsten Punkte fixieren lässt. Die manuelle Fokussierung des HTC 7 wird durch leichtes drücken des Auslöse-Buttons erreicht, was im Vergleich zum iPhone 4 eher schwerfällig von statten geht.

Dasselbe gilt für die Videos, die einzeln betrachtet zwar gut, im Vergleich mit dem iPhone 4 jedoch recht trist und unscharf aussehen. Auch hier sind die Nachtaufnahmen, die wie ausgewaschen wirken, der größte Schwachpunkt.



Der Vergleich fällt meiner Meinung nach klar zu Gunsten des iPhones aus, welches sowohl bei der Foto als auch bei der Videofunktion zu überzeugen weiß.
Davon abgesehen macht die Kamera des "HTC 7 Mozart" aber durchaus brauchbare Bilder, die sich zudem direkt nach der Aufnahme automatisch oder manuell auf den kostenlosen 25GB-Online-Speicher "Skydrive" hochladen lassen, welche allen Nutzern des "Windows Phone 7" kostenlos zur Verfügung steht. Das Hochladen von Videos ist hier allerdings derzeit noch nicht möglich. Trotzdem ein klarer Pluspunkt für Microsoft, hier muss Apple dringend nachziehen.


In der nächsten Ausgabe widmen wir uns dem Vergleich zwischen App Store und Marketplace, welcher beim Betriebssystem-Test schon zu überzeugen wusste. Wie sich dieser im Praxistest bewährt, erfahrt ihr dann im 4. Teil unseres Reviews, welcher im Laufe der nächsten Woche erscheinen wird.
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[Review] Raumzeit Folge 1: Der verbotene Sektor


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Raumzeit Folge 1: Der verbotene Sektor



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  • Entwickler: Audiogent GmbH
  • Genre: Spiele
  • Preis: 0,79€
  • Download-Link: App Store
Beschreibung der App:

„'Pew 'Pew 'Pew“: Dieser Sound muss einfach jedem waschechten Science-Fiction-Held nachjagen. Nicht anders stellt es sich für „Captain Burke“ dar, den taffen Weltraumpiloten aus „Raumzeit: Folge 1 – Der verbotene Sektor“.

Von den Blaster-Schüssen eines amoklaufenden Kampfroboters verfolgt, stolpert uns der Protagonist des toll inszenierten Abenteuers entgegen und stimmt eine Weltraum-Seifenoper auf der Suche nach dem sagenumwobenen verlorenen Sektor an, deren Ausgang in zweierlei Hinsicht in den Sternen steht: Das ambitionierte Projekt der Magdeburger Audiogent GmbH ist als mehrteilige Serie angelegt und wagt mit Episode 1 den Schritt in eine interaktiv-aufbereitete Welt des Hörspiels. Und das zu einem, angesichts der tollen Produktionsqualität, sehr günstigen Einstiegspreis.

Es fängt bei den liebevoll gezeichneten Hintergründen an, die Schauplätze zu jeder Zeit bildlich machen. Im Zusammenspiel mit den tollen Soundeffekten zeigt sich wieviel Aufwand hier betrieben wurde eine interessante Geschichte auch entsprechend zu präsentieren. Gleichzeitig nimmt sich das Skript zu keinem Zeitpunkt allzu ernst – ganz im Gegenteil ist Raumzeit von vorne bis hinten mit Scherzen, Wortspielen und Referenzen zu anderen Sci-Fi-Serien und -Romanen, vollgepackt. Star-Wars-Freunde freuen sich über den Besuch der zwielichtigen Weltraum-Kneipe mit dudeliger Musikuntermalung.

Interaktionspunkte gibt es immer wieder: An belebten Orten können Charaktere über ein Adventure-Spiel ähnliches Interface angesprochen, und in den Gesprächsverlauf eingegriffen werden. Ab und zu müssen Entscheidungen gar unter Zeitdruck gefällt werden – das erhält die Spannung aufrecht. Unverständlich ist aber, warum im direkten Gespräch keine Porträts der Gegenüber eingeblendet werden - hier starrt man auf eine inhaltsleere Box. Auch simple Geschicklichkeitsaufgaben gibt es, doch diese wirken aufgesetzt und machen aufgrund der extremen Simplizität wenig Spaß. Das fällt aber nicht weiter ins Gewicht, da die Minispiele rar gesäht und schnell vorrüber sind, und bietet Raum für Verbesserung in kommenden Folgen. Sämtliche Interaktion kann, sollte man einmal keinen Handlungsbedarf verspüren, via "Autopilot" gesteuert werden. Dann läuft Raumzeit komplett ohne Benutzereingaben weiter. Die Umschaltung kann zu jedem Zeitpunkt des Abenteuers vorgenommen werden.

Habe ich die hochklassigen Sprecher bereits erwähnt? Hier haben sich die Macher von Audiogent keine Blöße gegeben und überzeugen mit bekannten Stimmen aus Funk und Fernsehen auf ganzer Linie:
  • Dietmar Wunder (spricht u.a. Adam Sandler, Daniel Craig)
  • Santiago Ziesmer (spricht u.a. Spongebob)
  • Andreas Fröhlich (spricht u.a. Bob Andrews von „Die drei ???“)
  • Hubertus Bengsch (spricht u.a. Richard Gere)
  • Eberhard Prüter (spricht u.a. William Shatner)
  • Julia Ziffer (spricht u.a. Scarlet Johansson)

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Bewertung:

Wird Burke den sagenumwobenen verbotenen Sektor erreichen? Welche fiesen Kreaturen stellen sich ihm und seiner Crew dabei in den Weg? Das Gesamtpaket ist stimmig, macht Spaß und ist genau die richtige Beschäftigung für kalte Herbstnachmittage. Erforscht die Story um einen der drei besten Weltraumpiloten selbst - mit einer Spielzeit von etwa 55 Minuten exklusive weiterer Durchläufe ist die App uneingeschränkt empfehlenswert. Nicht nur jemand, der ein angenehm kurzweilig geschriebenes Abenteuer mit Pepp dem Wälzer aus dem Bücherregal vorzieht, sondern auch Adventure-Spiele-Fans werden hier viel Spaß haben. Bleibt zu hoffen, dass die Absatzzahlen und In-App-Spenden ausreichen um Raumzeit fortzuführen und vollends rundzuschleifen. Behaltet auch die offizielle Audiogent Webseite im Auge - in Kürze wird es dort ein Statement zum Release von Folge 2 geben. Meine Empfehlung: Gönnt euch den galaktischen Kurztrip und kauft das Ding. Volle Punktzahl für Produktionsqualität und Humor!

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Weitere Verzögerungen: Weißes iPhone 4 erst im Frühjahr

Apple gibt weitere Verzögerung bekannt



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Seit heute Nacht kann man nun auch im deutschen Apple Store iPhones ohne Providerbindung bestellen. Wie zu erwarten stehen auch hier nach wie vor nur die schwarzen Geräte zur Verfügung.
Wer auf Grund des Platzhalters für das weiße iPhone 4 mit einem baldigen erscheinen dieser Modelle gehofft hat (die Spekulationen reichten ja vom "letzten Quartal diesen Jahres" über "pünktlich zum Weihnachtsgeschäft" bis hin zu "nach Weihnachten, aber noch in diesem Jahr"), wird allerdings enttäuscht.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters heute berichtet, wird sich die Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten weißen iPhone 4 noch bis zum Frühjahr verschieben. Apple-Sprecherin Trudy Muller bedauert die erneuten Verzögerungen, möchte dazu aber keine weiteren Gründe nennen.

Das weiße iPhone stellt Apple vor größere Hürden, als anfangs angenommen. Nachdem es erst zu Problemen mit den produzierenden Maschinen kam, spielt nun die Farbgebung die größte Rolle im Verzögerungsprozess. Derzeit schaffen es die Zulieferer noch nicht, die Bauteile in einem einheitlichen Farbton zu liefern, der außerdem noch deckend sein muss, ohne dabei die Lichtdurchlässigkeit zu beeinflussen, die für die optischen Sensoren wichtig ist.

Ob das iPhone 4 überhaupt noch in weiß erscheinen wird, scheint auf Grund der anhaltenden Probleme zumindest fraglich.


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Navigon Select: 20% Rabatt auf Sicherheits- & Relax Paket

Gratis-Navi günstig erweitern



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Noch bis zum 14.10. gibt es auf das NAVIGON Select Sicherheits- & Relax Paket für das iPhone 20% Rabatt. Das Zusatzpaket weist auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit und auf fest installierte Blitzer hin, ebenso ist der Spurwechsel-Assistent und die Möglichkeit,im Notfall aus der App heraus Hilfe zu rufen, enthalten.
Das Sicherheits- & Relax Paket kann für 7,99€ per in-App-Kauf direkt aus dem Programm heraus geladen werden.

NAVV: Neues Navigationsprogramm sagt Platzhirschen den Kampf an

Offline-Navigation zum Kampfpreis



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Bei der stetig steigenden Anzahl von App Store-Programmen kommen mittlerweile auf jede App gefühlte 10 Kopien mit einem identischen Funktionsumfang. Eine Ausnahme bildet da die Rubrik der Navigationsprogramme, die zwischen Navigon, TomTom und Falk aufgeteilt scheint. Diese Marktführerschaft schlägt sich auch im Preis der Programme nieder, deren D-A-CH-Versionen im Schnitt bei 40€ liegen und viele Gelegenheitsnutzer vom Kauf einer Navigationslösung abgehalten haben könnte. Diesen Usern kann nun geholfen werden.

Mit "NAVV DACH" ist jünst ein Navigationsprogramm erschienen, das für lediglich 4,99€ eine Offline-Navigation auf Tele Atlas-Karten von 2010, Sprachanweisungen, 3D-Orientierungspunkte, Fahrspurassistent, Darstellung von Verkehrszeichen, einen Abenteuermodus und eine der schnellsten Suchfunktionen bietet.

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Die App ist eine 1:1-Kopie des ehemaligen App Store-Programms "NDrive", das wir hier bereits ausführlich vorgestellt hatten. Genau wie sein Vorgänger, bietet die App eine puristische Navigation ohne viel Schnickschnack, die sich auf das Nötigste konzentriert. Hierbei wurde auch auf die Nutzung der iOS4-Features wie das Multitasking verzichtet, was bei eingehenden Anrufen während der Navigation schon sehr ärgerlich sein kann. Allerdings ist der Start der App so schnell, dass sich die Navigation fast nahtlos fortsetzen lässt. Auch die Sprachausgabe lässt, zumindest auf Autobahnen, etwas zu wünschen übrig. Statt durch Meldungen wie "die nächste Ausfahrt nehmen" werden Abfahrten mit "jetzt Rechts halten" oder " jetzt Rechts abbiegen" angesagt, was in unbekannten Gebietet leicht zu Verwirrungen führen kann.
Für Pluspunkte sorgen dagegen der Spurassistent und die recht aktuellen Karten, bei meinem gestrigen Test wurden auch alle neu gebauten Straßen fehlerfrei angezeigt.

Alles in allem ist NAVV ein empfehlenswertes Navigationsprogramm, das durch eine gute Ausstattung und nicht zuletzt durch den günstigen Preis überzeugt. Wer auf aufwendige Straßenkarten, TMC und Multitasking verzichten kann, erhält für 4,99€ eine Navigationslösung, die allen, die „Auspacken, Einschalten und losfahren“ wollen, eine einfache und effiziente Navigation von A nach B bietet .


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Weltweit kostenloser SMS-Versand mit ‘HeyWire’

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Obwohl schon seit dem 22. September im App Store erhältlich, hat diese App bislang erstaunlich wenig Aufsehen erregt - ermöglicht sie doch weltweit den kostenlosen Versand von SMS mit einer 'echten' Telefonnummer.

Die von MediaFriend entwickelte App läuft auf dem iPhone, iPod touch und dem iPad, das 'Gegenstück' wird auf einem PC oder Mac installiert und findet sich auf http://HeyWire.com/

HeyWire erinnert mit seiner Chatfunktion ein wenig an WhatsApp und läuft ebenfalls über WiFi oder 3G, benötigt allerdings das angesprochene Pendant auf dem PC oder Mac, läuft dafür aber, im Gegensatz zu WhatApp, auch auf dem iPad.

Für das kommende Jahr ist eine Erweiterung auf Android, GoogleTV, Gaming Devices und e-Reader geplant.
Derzeit werden alle amerikanischen und kanadischen Provider unterstützt, weltweit sind es 360 Provider in 114 Ländern.

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iTunes Link
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MacUpdate September Bundle

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MacUpdate hat nun mal wieder ein neues Software Bundle herausgebracht, als Highlight ist ist die Brennsoftware Toast 10 enthalten. Das komplette Paket enthält zehn Titel die einen Gesamtwert von $443 haben, bei MacUpdate gibt es diese Sammlung nun für $49,99.


Toast 10 Titanium
Das wohl bekannteste Brennprogramm für den Mac, unterstützt auch das Brennen von Blu-rays

MindNode Pro
Einfach zu bedienendes Mindmapping Programm

Concentrate
Weniger Ablenkung, mehr Produktivität

Cashculator
Finanzverwaltungs-Programm

My Living Desktop
Video Desktop & Screensaver

Live Interior 3D Std
Hier kann man Grundrisse des Hauses / der Wohnung in 2 & 3D erschaffen

Espionage
Verschlüsselt einzelne Ordner, Zugriff erfolgt bequem über den Finder

Share Tool
Schnell & sicher via Bonjour auf das Heimnetz bzw. auf den Bürorechner zugreifen

Get Backup Pro
Komplette Festplatten klonen oder Daten und Verzeichnisse synchronisieren? Überhaupt kein Problem.

Voila
Screen Capture Programm


Die ersten 10000 Käufer erhalten außerdem noch Compartments sowie Vitamin-R. Die Aktion läuft noch bis zum 22. September.
Auf der Homepage von MacUpdate lassen sich natürlich auch Demos der einzelnen Programme herrunterladen um diese zu testen.

via
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Starship Defense


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Starship Defense



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  • Entwickler: Blue Wind
  • Genre: Tower Defense
  • Preis: 0,79€ (glaube ich - momentan KOSTENLOS)
  • Download-Link: AppStore

Beschreibung der App:

Bei Starship Defense handelt es sich um ein Spiel aus der Kategorie: Tower Defense. Wie man sich denken kann, spielt sich das Ganze im Weltraum ab.

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Zusammenfassung:

Die Story ist kurz und daher schnell zusammengefasst:
Im Jahre 2009 wird der Heimatplanet der Barukan zerstört, diese streunen daher Jahrzente durch das Weltall, bis sie 2077 den fruchtbaren Planeten Erde entdecken. Die Invasion startet und ihr seit mittendrin um eure Heimat zu verteidigen.

Gemäß dem altbekannten Spielprinzip laufen die Angriffe rundebasiert ab. Für euch geht es vor allem darum euer Raumschiff zu verteidigen. Dabei läuft in jeder Runde ein Countdown in der Zeitanzeige ab - ihr wisst also wie lange noch überlebt werden muss ;-) Danach kann dann das "verdiente" Geld investiert werden. Dazu aber später mehr.

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Es gibt 3 Schwierigkeitsstufen: Training (Easy), Normal und Hard.
Die Bedingungen sind auf allen Stufen gleich:
Ihr könnt zwischen 3 Waffenarten wählen:
  1. Eine Art Blitz - Ihr habt 10 Schuss, danach wird automatisch nachgeladen werden.
  2. Raketen - Für 70$ wird nachgeladen, auch hier ist das nach 10 Schuss nötig.
  3. Großer Rakete - 1 Schuss für 50$, die Rakete brauch 7 Sekunden bis zum Einschlag und beschädigt alle Gegner in der Umgebung.
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Zusätzlich habt ihr 4 Verteidungsschiffe zur Auswahl:

[Bild: img0189.png]

Die Waffen eures Raumschiffes könnt ihr nach jeder Runde aufrüsten, während die Verteidigungsschiffe nur während den Runden aufgebessert, repariert oder platziert werden können. Für euer Raumschiff besteht noch zusätzlich die Möglichkeit die Energie zu erhöhen bzw. diese bei Schaden wieder aufzufüllen.

[Bild: img0182.png]

Bekannt sind mir 5 Gegnerkategorien (bis Level 45):
  • Standard - Raumschiffe die mehr oder minder schnell auf euer Raumschiff zufliegen und schießen
  • Blast Boom - fliegt mit hoher Geschwindigkeit auf eure Raumschiff zu und detoniert beim Einschlag
  • Meteor Mage - Schickt einen Meteoritenhagel der eure Hauptschiff, sowie die gebauten Verteidungsschiffe beschädigt
  • Ice Impact - Friert eure Verteidigungsschiffe ein
  • Dark Assassin - "Unsichtbarer" Gegner der erst kurz vor seinem Ziel auftaucht und dieses angreift. Dabei werdet ihr durch einen weißen Lichtstrahl geblendet.
Zusätzlich gibt es noch ein $-Raumschiff, welches euch bei Abschuss gutes Geld einbringt.

[Bild: img0193q.th.png][Bild: img0192m.th.png][Bild: img0191.th.png][Bild: img0190.th.png]

So verteidigt ihr von Runde zu Runde, rüstet eure Schiffe sowie Waffen auf und helft die Invasion abzuwehren.

Das obligatorische Leaderboard darf natürlich nicht fehlen und so könnt ihr auch mit Spielern weltweit oder aus eurem Land vergleichen.

Bewertung:

Anfangs bereitete mir das Spiel als TD-Fan eine Menge Spaß. Die richtige Mischung bei den Ausgaben zu finden und dabei effektiv die Angriffe abzuwehren forderte einen je nach Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger heraus. Allerdings stellt sich schnelle Ernüchterung ein und man kann folgende Punkte bemängeln:
  • Die Rundenzeiten von bis zu 5 Minuten in späteren Runden sind einfach zu lang
  • Im Zusammenhang mit der Rundenzeit, ist die Geschwindigkeit relativ langsam und das Spiel wird daher schnell eintönig
  • Keine Große Abwechslung bis auf verschiedene Hintergrundbilder
  • Nur 1 Szenario
  • Relativ wenig Auswahl an Upgrades oder Verteidigungsschiffen
  • Mittlerweile öffnet sich immer wieder ein Werbefenster im Upgrade-Menü

Positiv ist allerdings der Faktor, dass ein ständiges "Eingreifen" mittels der zur Verfügung stehenden Waffen nötig ist. Daher wird man stets gefordert und vor allem die Dark Assassins machen einem schwer zu schaffen (auch wenn deren Schaden zu gering ausfällt imo). Dieses Spielprinzip wertet Starship Defense im Gegensatz zu anderen TD-Spielen nochmals deutlich auf, kann das Ganze allerdings nicht mehr rumreißen. Das macht dann doch noch 3 Sterne. Für 0,79 Cent sicherlich einen Kauf wert um sich für ein paar Stunden Unterhaltung auf das iPhone zu laden. Langfristig gerät das Spiel wohl schnell in Vergessenheit und/oder wird deinstalliert.

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[Review] Ynth für iPhone & iPad -- Promo-Codes zu gewinnen!


[Bild: 0jovwfbedkcjydpa2ndi.png]




Ynth



[Bild: v1rf60v0tvhdbssumd9o.png]


Beschreibung der App:

Genial einfach und einfach genial - mit solchen Bewertungen sollte man sehr spärlich umgehen, auf Ynth trifft sie jedoch absolut zu. Das Spielprinzip ist sehr originell aber denkbar einfach: Ihr steuert einen kleinen Käfer namens Kribl, der in einer Sumpflandschaft gefangen ist und von einer Seite jedes Levels zum Ausgang auf der anderen Seite gelangen muss. Dabei muss man sich so schnell wie möglich laufend und springend seinen Weg durch und über viele große und kleine labyrinth-artige Boxen bahnen. Die Boxen sind gespickt mit Objekten wie Falltüren, Sprungfedern, tödlichen Stacheln oder Steinblöcken. Als besonders gefährlich erweisen sich jedoch die gestachelten "Früchte" (ja, es soll sich dabei wirklich um Früchte handeln), die in den Boxen liegen und die vor allem in unregelmäßigen Abständen vom Himmel regnen und einem so das Leben schwer machen.

[Bild: lun8n04poypkrm83of73.png]

Der Clou an Ynth ist dabei, dass man (wenn man in einer Box vor einer Wand steht) die gesamte Box um 90 Grad kippen kann. Dadurch bewegt man einerseits die gesamte Box näher zum Ausgang des Levels, andererseits vertauscht sich so ständig oben, unten, links und rechts in den Boxen, was ständig neue Wege eröffnet oder wieder verschließt. Dabei die Orientierung zu behalten kann zu einer echten Herausforderung werden. Außerdem kann man durch geschicktes Balancieren die Box in der Schräge halten und so z.B. die Steinblöcke oder die Früchte in der Box herumrutschen lassen, um seinen Weg freizumachen. Wird man von einer Frucht oder einem Steinblock erschlagen oder fällt aus einer Box in den Sumpf, muss man den Level wieder von vorn anfangen.

[Bild: j7ds1dr25csijyflyflo.jpg]

Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen und steigt stetig an. So kann es passieren, dass man an manchen Leveln lange zu knabbern und zu knobeln hat. Selten hat mich ein Spiel dazu gebracht, manchmal am liebsten in mein iPhone beißen oder es gegen die Wand schmeißen zu wollen, nur um einen Augenblick später erneut mein Glück in dem Level zu versuchen. Zwinkern Auch kann es passieren, dass man ewig an einem Level herumprobiert und das iPhone schließlich weglegt, nur damit einem am nächsten Tag die Lösung sofort ins Auge springt und man den Level problemlos lösen kann. Eine gewisse Frusttoleranz sollte man also mitbringen, wird dann aber durch eine langfristige Spielmotivation und lange Spieldauer belohnt.

[Bild: rgsfk4c9b2y8ibjdf5.png]

Die Steuerung funktioniert super und das Spiel hat eine liebevoll gestaltete einfache Grafik sowie einen wunderbar schrägen Soundtrack. Durch die Integration in die bekannte Online-Gaming-Community OpenFeint kann man weltweit um die besten Zeiten kämpfen und eine Reihe von Achievements freispielen. Ynth ist als Universal-App für iPhone und iPod Touch sowie mit spezieller Grafik auch das iPad geeignet. Ein Update speziell für das iPhone 4 und OS 4 ist bereits angekündigt. Bisher wurde das Spiel mit einigen Updates auf mittlerweile stattliche 79 Level erweitert. Eine Lite-Version zum Testen der ersten neun Levels ist ebenfalls vorhanden.




Bewertung:

Ein geniales und sehr originelles Spielkonzept, viele Levels, knackige Rätsel, angemessener herausfordernder Schwierigkeitsgrad, gute Steuerung und Grafik: Besser kann man ein Puzzle/Action-Spiel kaum machen!

[Bild: 9dq6kr1eg568owca9sli.png]

Gewinnspiel:

Wir verlosen vier Promo-Codes für die Vollversion von Ynth. Bitte folgt zur Teilnahme an dem Gewinnspiel einfach den Anweisung in diesem Thread.

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