Apples Only

Apple, Mac und iPhones

Single der Woche: Lana Del Rey kostenlos

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Seit einer Woche kommen nun auch die Deutschen iTunes-Nutzer in den Genuss der „Single der Woche“. Jede Woche sucht das iTunes-Team hierfür einen Song aus der ihm besonders gut gefällt und stellt diesen sieben Tage lang kostenlos zum Download bereit.

Von heute bis zum nächsten Samstag könnt ihr euch gratis die Single „Carmen“ von Lana Del Rey aus dem iTunes-Store laden. (Download-Link) Lana Del Rey klingt, als wäre sie die Gewinnerin einer Castingshow in Twin Peaks - und ihr Albumdebüt „Born to Die“ gehört zu den großen Hoffnungen für 2012. Lana hat sich im vergangenen Jahr mit „Video Games“ bereits an die Spitze der Charts gespielt und zeigt auf „Carmen“ eine weitere lasziv-verpielte Seite ihres Könnens.
 

You bought it. You own it. – Online-Petition zur Verlängerung der Jailbreak-Regelung

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Jailbreaks sind legal. Das ist allseits bekannt, aber man muss dennoch gelegentlich darauf hinweisen, denn bei manchen Nutzern hält sich konsequent das Vorurteil, Jailbreak seien illegal. Dabei assoziieren viele den Jailbreak mit illegaler Software und gecrackten Apps. Aber das ist nur ein Teil und betrifft auch nur eine Minderheit von unbelehrbaren Nutzern.

Bereits vor zwei Jahren hat ein US-Bundesgericht den Jailbreak als „legal“ anerkannt und erkannte keine Urheberrechtsverletzung im Sinne der amerikanischen Rechtsprechung. Allerdings ist dieses Urteil so angesetzt, dass das Sachverhalt nach drei Jahren erneut geprüft werden muss.

Apple beanstandete das Urteil bereits 2010 und schrieb in einem Brief, dass Jailbreaking das Copyright verletzen, einen potentiellen Geräteschaden und andere möglicherweise schädliche physikalische Effekte nach sich ziehen könnte. Außerdem würde die Funktionsfähigkeit des iDevice beeinträchtigt werden und die Nutzungsbedingungen würden verletzt.

Wie CNET berichtet, hat die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat jetzt eine Online-Petition gestartet, an der Unterstützer des Jailbreaks teilnehmen können, damit die Jailbreak-Regelung verlängert wird. Allerdings darf auch mit Gegenwehr seitens Apple gerechnet werden, denn immerhin ist man in Cupertino über den Jailbreak nicht unbedingt erfreut für die A5-befeuerten iDevices auch lange gegen Jailbreaker triumphiert. Letztendlich gelang er dann doch.

Nichtsdestotrotz ist der Jailbreak legal und führt im Zweifelsfall „lediglich“ zu einem Verlust der herstellerseitigen Garantie - sofern Apple den Jailbreak nachweisen kann. Nicht legal - darauf möchten wir auch nochmals explizit hinweisen - ist das Verwenden von zwielichtigen Sources, die gecrackte Apps zur Verfügung stellen. Das beeinträchtigt einerseits die Entwickler und - für Spieler interessant - auch die Game Center-Statistiken, denn mit unlauteren Mitteln lassen sich dort astronomische und unglaubwürdige Highscores erzeugen. Das ist unfair und raubt den Spielspaß.

 

‘The missing Apps’ – Belfry bringt sie dank Jailbreak auf das iPad

Eine immer wieder gern geführte Diskussion dreht sich um die Frage, weshalb Apple dem iPad sechs der nativen iPhone-Apps seit dem Erscheinen vorenthalten hat.

Die Antwort darauf ist Apple den iPad-Usern, die zumindest einige der Apps auch gern auf ihrem iPad nutzen würden, bislang leider schuldig geblieben.
Unter iOS 4 konnte man - einen Jailbreak vorausgesetzt - die Apps von einem iPhone auf den Rechner und weiter auf das iPad kopieren und zumindest ein Teil der 'missing Apps' (wie z.B. die Uhren-App) hat auch tadellos funktioniert.

Seit iOS 5 ist die manuelle Portierung der Apps nicht mehr möglich, die betreffenden Apps werden zwar installiert, die Icons bleiben aber weiß und die Apps öffnen sich nicht.

Abhilfe schafft jetzt der Cydia-Tweak 'Belfry', der die Uhr, das Wetter, die Aktien, den Rechner, den Kompass und die Voicememos auf das iPad portiert.
iOS 5 ist Voraussetzung!

Die Apps werden teilweise nicht ganz optimal angezeigt (hier kann RetinaPad Abhilfe schaffen), funktionieren aber allesamt tadellos.

Die Installation ist einfach - Belfry wird über die Suchfunktion in Cydia sofort gefunden, die Installation dauert einige Minuten und danach startet das iPad neu. Sollten die Apps nach dem Neustart nicht sofort funktionieren, hilft ein Respring.
Einziger Wermutstropfen: die Wetter- und Aktien-Apps weden lediglich als App, nicht aber als Widget installiert. Wer aber z.B. LockInfo nutzt, kann die Wetterdaten für eines der LockInfo-Plugins aus der nativen App ziehen lassen.

Vielen Dank an skindeep für diesen tollen Tipp !!!!

Hier könnt ihr das Ergebnis sehen:

 

Build 11D50 veröffentlicht – Apple stellt Entwicklern neue OS X 10.7.3 Beta bereit

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Kurz nach dem Update auf Build 11D46 hat Apple heute Nacht mit Build 11D50 bereits eine neue Version von
OS X 10.7.3 im Developerbereich zur Verfügung gestellt. Der immer kürzer werdende Update-Rhythmus könnte auf ein baldiges Release der neuen Lion-Version hindeuten.

Build 11D50 ist, je nach Updateversion, 1 bzw. 1.3 GB groß. Die eingetragenen Entwickler sollen besonderes Augenmerk auf den iCloud Document Storage, das Adressbuch, iCal, Mail, Spotlight und Safari legen.
 

Jailbreak Tweak behebt angeblich Akkuprobleme beim iPhone 4S

Seit Erscheinen des iPhone 4S klagen Nutzer über teilweise arg kurze Akkulaufzeiten. Apple ist sich dieses Problems bewusst und hat mit iOS 5.0.1 schon etwas nachgebessert, was aber nicht allen Nutzern half. Seitdem wurden schon meherere Betas von iOS 5.1 verteilt - die finale Version bleibt Apple aber noch schuldig.

Wie CulfofMac berichtet, schafft jetzt ausgerechnet ein kostenpflichtiger Tweak namens „iOS5 Battery Fix“ aus dem Cydia Store Abhilfe beim Akkuproblem. Der Preis liegt bei USD 4,99.

Einmal installiert werden ein paar nicht näher genannte Modifikationen vorgenommen, die die Verlängerung der Akkulaufzeiten zum Ziel haben.

Gemäß der Beiträge im Forum der des zugehörigen Repos funktioniert der Tweak bei einigen Anwendern sehr gut, manche berichten sogar von doppelter Laufzeit, während andere nur leichte Verbesserungen bemerken.

Da das iPhone 4S von einem A5-Chip befeuert wird, war ein Jailbreak lange Zeit nicht machbar. Erst am vergangenen Freitag hat das Chronic Dev Team mit Absinthe eine Jailbreak-Möglichkeit für das iPhone 4S und das iPad 2 veröffentlicht.

Da Apple das Problem wohl mit iOS 5.1 lösen wird, ist es dem Anwender überlassen, sich den Tweak für 4,99 USD zu kaufen, oder auf das - hoffentlich bald erscheinende - Update zu warten. Wir raten jedenfalls davon ab, nur deswegen das iPhone 4S zu jailbreaken. Beim „iOS5 Battery Fix“ handelt es sich um einen Hack, der tiefgreifende Änderungen im iOS vornimmt und daher nur von erfahrenen Anwendern aufgespielt werden sollte.

Falls ihr den Tweak dennoch ausprobieren wollt, sind wir auf euer Feedback gespannt.

 

Apple verzeichnet erneutes Rekordquartal

Rekorde und Apple. Zwei Wörter, die man des Öfteren in einem Satz hört. Bisweilen scheint das Wort „Rekord“ etwas zu inflationär benutzt zu werden: Rekordquartal, Rekordumsatz, Rekordgewinn, Rekordabsatz, Rekordhalbleiterkäufer (...), aber ohne Superlative kann man Apples Zahlen einfach nicht beschreiben.

Vor wenigen Minuten wurden nun die mit Spannung erwarteten Zahlen des 1. Quartals 2012 (Oktober - Dezember 2011) bekanntgegeben und es war - Achtung, es kommt gleich - genau, ein Rekordquartal, das alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt.

Hier die wichtigsten Fakten:
  • 46,33 Milliarden USD Umsatz, davon 13,06 Milliarden USD Gewinn (im Q1 2011 waren es noch 26,76 Milliarden USD Umsatz und 6 Milliarden USD Gewinn)
  • 37,04 Millionen verkaufte iPhones (128% Steigerung im Vergleich zum Q1/2011)
  • 15,43 Millionen verkaufte iPads (111% Steigerung)
  • 5,2 Millionen verkaufte Macs (26% Steigerung)
  • 15,4 Millionen verkaufte iPods (21% Rückgang)
  • 1,7 Millarden USD Umsatz allein durch iTunes; 140 Millionen Downloads am 25. Dezember (!)
  • 4 Milliarden USD Umsatz um App Store, allein im Dezember rund 700 Millionen USD
  • 6.1 Milliarden USD Umsatz in den 361 Apple Stores weltweit
  • es kamen 4 neue Stores hinzu (insgesamt 361, Tendenz steigend)

CEO Tim Cook und CFO Peter Oppenheimer beantworteten anschließend noch einige Fragen, deren wichtigste Fakten ihr im Folgenden lesen könnt:
  • über 100 Millionen App-Downloads im Mac App Store
  • iPhone 4S nun in über 90 Ländern verfügbar; ungebrochen populär dank Siri
  • iPad wird bei Businessanwendern ständig beliebter und erleichtert den Workflow
  • 1,5 Millionen iPads werden in Schulen genutzt (nur USA)
  • 600.000 Downloads von iBooks Author (seit Donnerstag)
  • 3 Millionen Downloads der iTunes U App (auch seit Donnerstag)
  • 85 Millionen iCloud-Nutzer
  • 170.000 Apps nur fürs iPad
  • iPods haben 70% Anteil am MP3-Markt
  • iPod touch ist für mehr als 50% der iPod-verkäufe verantwortlich
  • 110 Millionen Besucher in den Apple Store im letzten Quartal (in den deutschen Stores war es zur Weihnachtsmarktzeit so voll, dass man kaum seine eigenen Füße sehen konnte)

Macworld.com hat den Quartalsbericht visualisiert:

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Nach Bekanntgabe dieser wahnwitzigen Absatzzahlen ist die Aktie im nachbörslichen Handel um ca. 8% in die Höhe geschossen.

Für das 2. Quartal rechnet Apple saisonbedingt mit etwas weniger Umsatz (32,5 Milliarden USD) - verständlich, denn es beinhaltet keine Weihnachtsverkäufe. Allerdings wird im 2. Quartal auch das iPad 3 erwartet, im 3. oder 4 Quartal noch das iPhone 5. Es bleibt also spannend.
 

Willkommen neue A5 Jailbreaker – Knapp 1 Million Geräte wurden ”befreit”.

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Manch einer kann sich kaum vorstellen, wie viele User ihre Geräte jailbreaken. Heute hat das Dev-Team ein kleines Zwischenfazit in seinem Blog veröffentlicht. Die Zahlen können sich durchaus sehen lassen:
  • 491.325 neue 4S Geräte.
  • 308.967 neue iPad2 Geräte.
  • 152.940 iPad 2 Geräte, die unter 4.x schon einen Jailbreak durchgeführt hatten.

Das sind zusammen 953.232 A5 Geräte, die in den letzten 3 Tagen mit Absinthe gejailbreakt wurden, iPhone 4, iPhone 3GS, iPad1, iPod touch User nicht mitgezählt (A4 Geräte).

Oberste Regel eines A5 Jailbreakers:
Mach nie ein Update auf eine Firmware, für die es noch keinen Jailbreak gibt.
 

Warum Apple im Ausland produziert

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Menschen stürmen Foxconn Jobbörse mit Bewerbungen in der chinesischen Provinz Henan.

Dass Elektronikfirmen ihre Produkte weitestgehend im Ausland produzieren, ist gemeinhin bekannt. Fragt man einmal in die Runde, so dominiert die Meinung, dass dies allein finanzielle Gründe hätte. Dabei spielen diese gar nicht unbedingt die entscheidende Rolle. Im Kapitalismus regiert das Geld, doch alles Geld der Welt ist nutzlos ohne gewisse Grundvoraussetzungen.

Die New York Times hat nun in einem umfangreichen und sehr detaillierten Artikel darüber berichtet, warum Firmen wie Apple tatsächlich im Ausland produzieren.

Vor zehn Jahren produzierte Apple die iMacs in Elk Grove, Kalifornien, rund zwei Autostunden von Cupertino entfernt. Aber die Dinge haben sich geändert. Zu Beginn des neuen Jahrtausends hatte Apple Probleme, die Verkäufe stagnierten, Lösungen mussten her. Eine Lösung kam in Form von Tim Cook, den Steve Jobs persönlich von Compaq abgeworben hatte. Cook war federführend dabei, die Produktionsabläufe zu optimieren und ins Ausland zu verlagern. Alle 70 Millionen iPhones, 30 Millionen iPads und 59 Millionen anderen Produkte, die Apple 2011 verkauft hat, wurden in Übersee, überwiegend in Asien produziert.

Bei einem Dinner mit den Top Silicon Valley CEOs fragte Barack Obama Steve Jobs, was nötig wäre, um iPhones in den USA zu produzieren: „Why can’t that work come home?“

Die Antwort ist komplexer als sie auf den ersten Blick scheint. Eine Verlagerung der Produktion in die USA hätte auch eine Verlagerung der globalen Produktionsketten zur Folge, was einerseits enorme finanzielle Ausmaße hätte und andererseits Arbeitsplätze benötigen würde, die in den USA so nicht realisierbar sind.

Apple beschäftigt 43.000 Angestellte in den USA, die überwiegend im Retail, im Service und natürlich im HQ in Cupertino, beschäftigt sind. Allein in Cupertino arbeiten über 10.000 Angestellte bei Apple, die aber überwiegend im R&D (Research & Development) und in der Verwaltung tätig sind. Außer Prototypen und Ideen wird dort nichts produziert. Jeder von Apples Angestellten brachte dem Konzern im letzten Jahr 400.000 USD Gewinn.

In Übersee arbeiten noch einmal ca. 20.000 Angestellte für Apple, aber auch die sind überwiegend in den Stores oder im Service beschäftigt - nicht aber in der Produktion. Die Produktion wird stattdessen von Apples Vertragspartnern, Firmen wie Foxconn, übernommen, welche über 700.000 Angestellte beschäftigen, die in riesigen Hallen iPhones, iPads und andere Produkte am Fließband zusammenbauen.

Das erfordert ein hohes Maß an Disziplin und Willen sowie ein gewisses technischen Verständnis und eine Menge Arbeiter. Foxconn City, so der inoffizielle Name der Fabrikstadt in Shenzhen umfasst 230.000 Angestellte, die überwiegend 6 Tage die Woche in 12-Stunden-Schichten arbeiten. Über ein Viertel der Arbeiter lebt auch direkt dort - sie schlafen in Schlafsälen und verdienen größtenteils weniger als 17 USD pro Tag - dennoch ist die Bewerbungsflut riesig. Die Großküche kocht täglich drei Tonnen Schweinefleisch und 13 Tonnen Reis. In Schaaren strömen die Arbeiter jeweils im 7 oder 19 Uhr zur Arbeit oder nach Hause, allein 300 Wachen überwachen die Laufwege, damit die Arbeiter in den Eingängen nicht gequetscht werden. Ein Apple-Manager, der die Fabrik einmal besuchte, blieb mit seinem Auto in der vorbeiströmenden Masse stecken: „The scale is unimaginable“.

Aber auch die Mentalität ist anders. In China ist es möglich, über Nacht 3000 Arbeiter anzuheuern - in den USA undenkbar, besonders in einer so kurzen Zeitspanne. „What U.S. plant can find 3,000 people overnight and convince them to live in dorms?“

Speziell Foxconn hat ein dutzend Fabriken in Asien, Osteuropa, Mexiko und Brasilien, wo über 40% (!) der weltweiten Elektronikgüter für Firmen wie Apple, Dell, HP, Motorola, Nintendo, Samsung und Sony produziert werden. Der Organisationsaufwand der Zuliefererketten ist gigantisch, da Werk- und Rohstoffe aus allen Teilen der Welt koordiniert, transportiert, verarbeitet und zusammengebaut werden müssen. Schon deshalb ist eine Verlagerung der Produktionsstätten quasi undenkbar.

Apropos Schnelligkeit und Flexibilität: kurz vor der Markteinführung des iPhones im Jahr 2007 veränderte Apple das Design des Bildschirms und erzwang dadurch eine Überarbeitung der Fertigungsstrecke. Ein Vorarbeiter versammelte innerhalb von Stunden 8000 Arbeiter aus den Unterkünften, die alle eine Tasse Tee und einen Keks erhielten, zu ihrem Arbeitsplatz geleitet wurden und innerhalb einer halben Stunde damit begannen, in einer 12-Stunden-Schicht Glasflächen in gefräste Rahmen zu setzen. „The speed and flexibility is breathtaking. There’s no American plant that can match that.“

Knapp einen Monat vor der Markeinführung des iPhones vor 5 Jahren bestellte Steve Jobs eine Handvoll Manager in sein Büro. Er holte einen Prototypen des iPhones aus seiner Jeans, den er seit Monaten bei sich trug. Er hielt ihnen das iPhone ärgerlich vor die Nase, sodass jeder der Umstehenden die dutzenden kleinen Kratzern sehen konnte. Dann holte er seine Schlüssel aus der Tasche: „People will carry this phone in their pocket. People also carry their keys in their pocket. I won’t sell a product that gets scratched. I want a glass screen, and I want it perfect in six weeks.”

Einen Monat lang wurde experimentiert bis Apples Ingenieure endlich die perfekte Methode gefunden hatten, verstärktes Glas so zu schneiden, dass es für iPhones verwendet werden konnte. Die ersten LKW-Ladungen mit iPhone-Glas aus der drei Autostunden entfernten Glasfabrik (einer amerikanischen Firma) kamen gegen Mitternacht bei Foxconn an. Die Manager weckten daraufhin tausende Arbeiter die flink in ihre Uniformen schlüpften und die iPhones von Hand zusammen bauten. Innerhalb von drei Monaten verkaufte Apple über drei Millionen iPhones. Seitdem wurden über 200.000 Millionen weitere Geräte dort produziert.

Die Art der Flexibilität war auch einer der Gründe, warum Tim Cook die Produktion zu Auftragsfertigern nach Asien verlagerte. Denn diese können ihr Produktionsvolumen in kürzester Zeit extrem erhöhen oder vermindern. Derartige Prozesse sind in den USA, oder anderen westlichen Ländern in dieser Form nicht realisierbar.

Während die Hardware in Übersee produziert wird, ist die Software ein reines US-Produkt. Auch hierfür werden Mitarbeiter benötigt, aber in kleineren Ausmaßen als in der Produktion. Das ist auch der größte Vorteil von Firmen wie Facebook oder Google. Während Apple Heerschaaren an Produktionsarbeitern benötigt, kommen diese Firmen mit verhältnismäßig wenig Programmierern und Ingenieuren aus, da sie ausschließlich Softwareprodukte verkaufen. Auch Datenzentren verlangen nicht so viel Personal wie es scheinen mag - in Apples iCloud-Datenzentrum in Maiden, North Carolina, arbeiten, gerade einmal 100 festangestellte Mitarbeiter.

An dieser Stelle kann man diskutieren, inwiefern die Arbeitsbedingungen bei Firmen wie Foxconn moralisch vertretbar sind. Apple ist daran interessiert, die Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern zu steigern und transparent zu gestalten, kann aber unmöglich die Arbeitsbedingungen von 700.000 Menschen bei Drittfirmen überwachen.

Letztendlich kann jeder Einzelne einem Produkt mehr Wertigkeit durch mehr Wertschätzung verleihen. Ob iPhone, iPad, Samsung Galaxy Nexus, oder Nokia 6280 - alle diese Produkte basieren auf Rohstoffen, die irgendwo unter teilweise fragwürdigen Bedingungen gewonnen und verarbeitet werden. Die Produktionsbedingungen scheinen nach unseren Maßstäben unglaublich, sind es aber aus Sicht der Arbeiter nicht, denn sonst würde sich dort vermutlich kaum jemand finden. Regelmäßig wird dieses Thema in den Medien lanciert, verschwindet aber immer schnell aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit. In der Tat könnte man den Artikel der New York Times wohl auch 1:1 auf andere IT-Konzerne ummünzen.
 

cinject – zweiter Jailbreak für die A5-Devices erschienen

Update
Zwischenzeitlich ist auch die angekündigte Windows-Version von Absinthe erschienen.
Wer sich unter Windows also mit einem One-Click-Tool wohler fühlt, sollte Absinthe anstelle von cinject verwenden.
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Gestern Abend hatte das Chronic Dev Team schon das 'One-Klick-Tool' Absinthe veröffentlicht, mit dem ein untethered Jailbreak für das iPhone 4S (iOS 5.0 / 5.0.1) und das iPad 2 (iOS 5.0.1) erstmals möglich wurde.
Aktuell steht Absinthe nur für OS X zur Verfügung, Versionen für Windows und Linux werden aber folgen.

Ebenfalls gestern Abend hatte das iPhone Dev Team einen auf Kommandozeilen basierten Jailbreak veröffentlicht.
Auch die CLI (Command-Line Interface) mit dem Namen cinject gab es zunächst nur für OS X, heute Morgen morgen folgte dann auch eine Windows-Version.

Das iPhone Dev Team sammelt aktuell erste Bugs aus cinject und wird dann zusätzlich noch eine angepasste Version von redsn0w veröffentlichen - dann wohl wieder ein 'One-Click-Tool'.

cinject ist nicht so simpel wie Absinthe, momentan aber die einzige Möglichkeit für Windows-Nutzer, ihr A5-Device zu jailbreaken bis Absinthe und redsn0w angepasst wurden.

Hier geht's zur Anleitung und hier könnt ihr Fragen zu cinject stellen.

Download cinject 0.4.3 für Win und Mac
ReadMe
 

[Update] Absinthe – erster Jailbreak für die A5-Devices erschienen

Seit Tagen war abzusehen, dass es bis zum finalen Release des ersten Jailbreaks der A5-Devices nicht mehr lange dauern würde und vor wenigen Minuten war es so weit - das Chronic Dev Team veröffentlichte mit Absinthe den ersten Jailbreak.

Absinthe ist ein untethered (Userland-)Jailbreak für das iPhone 4S und das iPad 2.

Voraussetzungen:
- iPhone 4S auf iOS 5.0 oder iOS 5.0.1
- iPad 2 auf iOS 5.0.1 (nicht iOS 5.0)
- keine Code-Sperre

Absinthe ist für OS X, Windows und auch für Linux verfügbar.

Die Anwendung ist einfach - man lädt die zip-Datei, entpackt sie, startet bei verbundenem Device das Tool 'Absinthe' und klickt auf 'Jailbreak'. Windows-User sollten die .exe als Administrator ausführen.
Der Jailbreak dauert einige Minuten und nach der Installation findet sich ein neues Icon auf dem Homescreen namens 'Absinthe'.
Sollte die App auf dem Mac dauerhaft abstürzen, kann es helfen, einen neuen Benutzer anzulegen, beide Geräte neu zu starten und Absinthe erneut auszuführen (Danke an Maxman für diesen Hinweis)

Zum Abschluss des Jailbreaks öffnet man die App und klickt auf 'Jailbreak'.
Sollte man beim Öffnen der App auf dem iDevice die Meldung 'Error establishing a database connection' erhalten, muss man in den Einstellungen kurz den jetzt dort vorhandenen Punkt 'VPN' aktivieren. Es erscheint eine kurze Fehlermeldung, das iDevice startet neu und nach dem Neustart ist die Absinthe-App verschwunden und stattdessen ist die Cydia-App auf dem Homescreen.

Update:
Download Absinthe 0.4 für Mac OS X
Download Absinthe 0.4 für Windows
Download Absinthe 0.4 für Linux
Absinthe Changelog


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